Bisons, Cowboys und Geysire – Eine Radreise durch den Westen der USA

Nachlese

…zu guter letzt…..

 .

Mittlerweile dürften sich alle Teilnehmer wieder im Alltags-Modus befinden.

Selbst für einen Rentner, der ja keinen Urlaub hat, trifft das zu!

 

Leider lassen sich die vielen negativen Ereignisse auf dieser Welt nicht dauerhaft ignorieren. Wie soll man damit umgehen?… Ich habe keine Ahnung!

Somit werde ich mich ohne schlechtes Gewissen an unsere schöne Reise erinnern und hoffen, daß es nicht die letzte war.

 

Inzwischen habe ich es geschafft, meinen Blog nachzubessern und zu vervollständigen.

Beim Betrachten meiner Bilder mußte ich leider feststellen, daß meine Camera defekt ist und deshalb der allergrößte Teil der Aufnahmen von miserabler Qualität ist. Sie sind überbelichtet und grobkörnig, wenn man sie auf dem Monitor betrachtet!

Ich werde aber trotzdem eine Auswahl meiner Bilder demnächst online stellen.

 

Obwohl wir ja, zumindest hier in Bayern, einen sehr sonnigen und warmen Herbst erlebten und ich deshalb zuhause noch einige Rennrad-Kilometer sammeln konnte, vermisse ich das Gefühl einer Radreise! Das gemeinsame Frühstück und die vielen kurzweiligen Gespräche bei den Mittagspausen sind allein schon ein Erlebnis. Manuela mit ihrer exzellenten mobilen Küche machte es mir jedesmal schwer, weiter zu radeln. Dem Einlaufen an den Etappenzielen folgte das gesellige Schmutzbier (oder Schmutz-Cidre). Ein weiteres Highlight des Tages gab es, wenn Manuela und Lutz ihre Kochkünste zelebrierten. Eine perfekt choreographierte Essensausgabe machte jedes Abendessen zu einem kulinarischen Erlebnis!

Auch das abendliche Briefing für den folgenden Tag zeigte, wie perfekt Valhalla-Reisen organisiert sind! Selbst als der Pannenteufel unseren Anhänger lahmlegte, konnten Lutz und Manuela nicht aus der Fassung bringen. Während wir es uns bei Pizza und in Ermangelung brauner Papiertüten aus Socken getrunkenem Dosenbier und mehr oder eher weniger sinnvollen Gesprächen während der Zwangspause an einer Tankstelle gemütlich machten, verloren die beiden nicht den Überblick und sorgten dafür, daß sogar diese Zwangspause zu einem, wenn auch vermutlich ungeplanten, Programmpunkt wurde! Oder war die Aktion gar nur ein psychologischer Test der Gruppendynamik?

Auch den folgenden Tag organisierten die beiden so, daß wir nichts von dem fehlenden Anhänger bemerkten und für uns Teilnehmer alles nach Plan lief! Manuela und Lutz dürften jedoch den ganzen Tag im Streß gewesen sein…Der Anhänger stand schließlich am Abend repariert vor unserer Unterkunft!

 

Dank des perfekten Roadbooks konnten wir uns auf Radfahren, Essen, Trinken und Fotografieren konzentrieren. Und dennoch ermöglichten mir Lutz und Manuela meine Sonderwünsche! Manuela sorgte dafür, daß ich trotzdem nicht verhungerte und Lutz unterstützte mich in einem Maße, das wohl weit über den üblichen Valhalla-Service hinausgeht! – Danke!

 

Auf meinem Fahrrad-Computer sammelten sich insgesamt 861 Kilometer und 7311 Höhenmeter an…

Die folgenden Zeilen schrieb ich schon mal in einen anderen Blog. Da sie auch auf dieser Reise nichts an ihrer Gültigkeit verloren haben, wiederhole ich sie hier gerrne:

Ich möchte mich bei Euch allen für die wunderbaren drei Wochen bedanken. Es hat riesigen Spaß gemacht, mit Euch durch das Land zu radeln und beim Après Velò die Erlebnisse des Tages nachzubesprechen. Ich habe mich sauwohl gefühlt!

Bei unseren Tourguides Manuela und Lutz bedanke ich mich für die perfekte, sehr persönliche Rundum-Betreuung.

Manuela zauberte täglich unser mobiles Schlaraffenland aus dem dunklen Anhänger hervor. Trauben hängen gewöhnlich hoch, aber Manuela reichte sie bequem auf dem Teller dar!

Lutz räumte uns mit seinem Road Book alle Steine aus dem Weg, sodaß wir uns eigentlich voll auf das Radfahren hätten konzentrieren können, wären da nicht die willkommenen Unterbrechungen am Mittagstisch gewesen!

Gerne hätte ich alle Teilnehmer in meinem Blog erwähnt, ging aber nicht, da ich mir auch nach drei Wochen nicht alle Namen merken konnte. So mußte ich mich oft mit allgemein gehaltenen Texten aus der Affäre ziehen. Als ich dann gegen Ende der Tour die Namensliste erhielt, war es zu spät…..Ich werde anregen, daß in Zukunft die Tour-Teilnehmer Namensschilder tragen müssen! Hihi…

 

Nachfolgend noch ein paar Impressionen unserer wunderschönen Reise…

…Die weltberühmten stapelbaren Kartoffelchips aus Pringle (USA, SD)

 

PRINGLES-Werk in Pringle

Valhalla Tours Bicycle Rental Headquarter (in Pringle)

(Bild mit freundlicher Genehmigung von Valhalla Tours)

(erfolglose) Therapie gegen Hunde-Angst

 

…alles nur Tarnung…

…unsere erste Testrunde in Rapid City

(v.l.n.r.)

Gerlinde, Hans Jörg, Marita,Ute, Sibylle

Birgit (links)

Gerold mit Bobby Car

Unsere Tour Guides – Lutz und Manuela

 

 

…und die Frisur hält!…

Why Don’t We Do It in the Road?

…Hochsitz für Bison Watching auf Valhalla-Anhänger…

 

Restroom im Industriegebiet von Scenic

…und noch ein Restroom…im Yellowstone National Park

 

…Waffen sind hier “ausnahmsweise” verboten!

Peter K. aus E. und Hans Jörg bei einer typischen spätabendlichen Nachbesprechung

Jayne

Jürgen, Peter, Gerlinde, Ute beim Schmutzbier (v.l.n.r.)

(v.l.n.r.) Hans Jörg, Peter, Thomas

Peter K. aus E. (Blog-Verfasser)

...und hier geht´s zu meinen Fotos und Diashows...

20230914113935_IMG_5395