Weinprobe – Eine Radreise entlang der Mosel, Nahe und in den Hunsrück

Tag 6 – 15. Juli 2021 – von Langweiler nach Bad Sobernheim (61 Kilometer, 705  Höhenmeter)

Lichtblick

Weil da oben anscheinend das Wasser ausgegangen ist, starten wir heute ohne Regen! So radeln wir durch eine grüne hügelige Landschaft. Auf dem Programm steht zunächst die Besichtigung einer Kelten-Siedlung. Wir werden von einem Herrn empfangen, der mich etwas an Fidel Castro erinnert. Die geplante Führung durch das Dorf nehme ich schließlich selbst in die Hand, nachdem sich der Kelten-Nachfahre in der Kritik an Archäologen festbeißt. Beeindruckend ist die Dorfbesichtigung dennoch. Am Ende werden wir mit ein paar Minuten Sonnenschein während unseres Picnics belohnt. Es bleibt trocken und wir nähern uns der Nahe. Auf den letzten Kilometern durch eine wunderschöne Landschaft bis zum Hotel in Bad Sobernheim bricht plötzlich die Sonne durch!………… warum nicht gleich so?
Ich fahre nach dem Check-In in die Stadt und versuche in einem Straßen-Cafe, mir die in den letzten Tagen vorenthaltenen typischen Elemente eines Sommertages, zurück zu holen.
Als ich ins Hotel zurückkomme, treffe ich unsere Gruppe im wunderschönen Garten an. Das ist natürlich ein Weizen wert!
Um 23.22 Uhr schlägt die Realität zurück und es beginnt wieder zu regnen…..

Langweiler – Bad Sobernheim

Gesamtstrecke: 54.85 km
Maximale Höhe: 499 m
Minimale Höhe: 114 m
Gesamtanstieg: 538 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.55 km/h
Download file: Langweiler - Bad Sobernheim.gpx

2 Kommentare

  1. Hallo Peter, in welchem Hotel ward Ihr denn in Sobernheim? Ich bin hier gern im Menschels Resort. Mein Vater lebte jahrelang in Bad S. nach der Trennung unserer Eltern. war also oft hier. Habt Ihr den Barfusspfad kennengelernt? Die Tour ist interessant … blöd das Wettertief Bernd. 😬.

    LG Petra

    • Hi Petra,
      ich bin wieder zuhause. Ich war noch ein paar Tage in Schwäbisch Hall und konnte da sehen, wie Radfahren bei Sonnenschein ist!
      Wenn ich überlege, wie es zum Beispiel in Trier nach unserem Besuch abging, können wir von großem Glück reden, daß uns immer nur der Regen erwischt hat und wir von der Katastrophe selbst verschont blieben!

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

- - absenden - -